De räne Woahrhät odder das ordinäre Gedicht

Änst hatte ech an Kollechen,
dar forzte onentwechen.
Toach far Toach, jahrus-jahrien,
das woar a rechtcher Stenkerling.
Dar hat sech nech geschamt on luesgeflötet,
hat de Tonledder ruff on nab trompetet.
On was sall ech eich säh ea Liete,
jeder Forz woar von besondrer Giete.
Sozo sän anne Rarität,
a Mästersteck von Qualetät.
Doch ämoal warsch mea doch zo bont,
on brellte: Do ahler Schweinehond,
besorch dea far dinn Oarsch ne Dichtung,
sonst starm hier noch alle an Gasvergiftung.
Doch mi Geschempfe hatten ewwerhapt nech gestert,
dar war doch nech de Bohne empert,
har hats wuehl salwer schon garnech mie gerochen.
awwer off ämoal hatter ganz vuarnahm gesprochen.
“Sag willst Du nicht endlich Ruhe geben,
ein Afterwind gehört zum Leben.”
Dann lacht`er verschmitzt, zieht die Stirn in Falten:
“Ja, was ich nicht in der Hand hab, das kann ich nicht halten.”
Und dei Moral von der Geschicht-
Für chronisches Aftersausen kann man nicht!

(Quelle: Jesuborner Heimatbote Nr. 196)

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